Leasing

Für wen lohnt sich Leasing?

Klar: Wenn jeden Monat 250 Franken vom Konto abfliessen, schmerzt das viel weniger als 30’000 auf einmal abzudrücken. Doch lassen Sie sich nicht täuschen: Ein Auto-Leasing ist im Endeffekt immer teurer als ein Barkauf. Leasing lohnt sich für Leute, die mit ihrem Geld Gescheiteres tun können: es z.B. in die eigene Firma investieren.

Weniger lohnt sich ein Leasing für Leute, die knapp bei Kasse sind und den Wagen gar nicht bar bezahlen könnten, da es, wenn etwas schief läuft, teuer werden kann. Seien Sie also realistisch und lassen Sie sich bei der Bank beraten.

Ist Occasionsleasing möglich?

Klar. Die Leasing Konditionen hängen stark von Alter, Marke und Modell ab. Bei älteren Semestern gilt weiterhin “bar auf die Kralle”: Die Leasing-Anbieter setzen die Grenze meist bei zehn Jahren und 200’000 Kilometer bis Ende Leasingdauer.

Wie berechnet sich die Leasingrate?

Ein Leasingvertrag ist gegenüber einem Kreditvertrag etwa so kompliziert wie ein Finanzderivat gegenüber einem Sparkonto. Kreditraten bestehen lediglich aus Zins und Tilgung.

In der Leasingrate steckt der monatliche Anteil des Anschaffungspreises, abzüglich Anzahlung und Restwert, der Ausgleich des Wertverlustes während der Leasingzeit, dazu Zinsen, Verwaltungskosten, Steuern, sowie natürlich die Gewinnmarge des Leasingvertragspartners. Den grössten Einfluss auf die Leasingrate hat die geleistete Anzahlung – je höher, desto kleiner ist die Leasingrate.

Welche Leasingvariante?

Die transparenteste Variante ist das Auto-Leasing mit Kilometerbegrenzung. Hier werden Laufzeit und voraussichtliche Gesamtkilometer vertraglich festgelegt. Am Ende kann der Leasingnehmer das Auto bei vertragsgemässer Nutzung ohne weitere Zahlung zurückgeben. Mehr- oder Minderkilometer werden zu einem voraus festgelegten Satz abgerechnet.

Beim Leasing über Restwert wird beim Vertragsabschluss der Berechnung der Leasingraten ein bestimmter Restwert zugrunde gelegt. Am Ende der Laufzeit wird der tatsächliche Wert ermittelt, die Differenz muss der Leasingnehmer ausgleichen. Je nach Zustand des Wagens droht dann das böse Erwachen. Also: Halten Sie die Serviceintervalle ein und seien Sie nett zum Auto.

Beim Service-Leasing beinhaltet die monatliche Leasingrate auch die Versicherung und Kostenpauschale für Service und Reparaturen. Diese Finanzierungs-Gesamtpakte werden häufig von Auto-Banken angeboten und mit sehr niedrigen Zinssätzen berechnet.

Bitte ziehen Sie Vergleiche:

Lassen Sie sich von der Bank beraten. Ein Vergleich der verschiedenen Varianten lohnt sich allemal, zumal sich auch kleine Zinsdifferenzen unter dem Strich einen grossen Kostenunterschied ausmachen. Und unter dem Strich wollen wir doch einfach Spass am neuen Auto haben.